Vestibuläre Schwannome - GESCHICHTE
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Beschrijving
Bol
Die chirurgische Behandlung von vestibulären Schwannomen begann bereits in den 1890er Jahren, noch vor dem Aufkommen der Neurochirurgie. Es war SIR CHARLES BALLANCE, der am 19. November 1864 als Erster eine erfolgreiche Operation an einem Akustikusneurinom durchführte. Cushing empfahl 1917 eine frühzeitige Diagnose und konnte durch sorgfältige klinische Beobachtungen die Chronologie der Symptome vom fortschreitenden einseitigen Hörverlust bis hin zum intrakraniellen Bluthochdruck aufzeigen. Dandy veröffentlichte 1941 seine Erfahrungen mit 41 operierten Akustikusneurinomen, bei denen eine vollständige Resektion durchgeführt wurde und die Mortalitätsrate bei 2,4 % lag, wobei in einigen Fällen nach einer Trepanation der hinteren Wand des inneren Gehörgangs der Gesichtsnerv erhalten werden konnte. HOUSE entwickelte 1962 den translabyrinthischen Zugang in der Chirurgie der vestibulären Schwannome. SAMII und MATHIES veröffentlichten 1997 ihre Serie von 1000 Akustikusneurinomen, die alle über den subokzipitalen transmeatalen Zugang operiert wurden. Die anatomische Erhaltung des Gesichtsnervs lag bei 93 % und die des Cochlea-Nervs bei 68 %. Die Radiochirurgie nimmt derzeit einen wesentlichen Platz im therapeutischen Arsenal der vestibulären Schwannome ein.
Die chirurgische Behandlung von vestibulären Schwannomen begann bereits in den 1890er Jahren, noch vor dem Aufkommen der Neurochirurgie. Es war SIR CHARLES BALLANCE, der am 19. November 1864 als Erster eine erfolgreiche Operation an einem Akustikusneurinom durchführte. Cushing empfahl 1917 eine frühzeitige Diagnose und konnte durch sorgfältige klinische Beobachtungen die Chronologie der Symptome vom fortschreitenden einseitigen Hörverlust bis hin zum intrakraniellen Bluthochdruck aufzeigen. Dandy veröffentlichte 1941 seine Erfahrungen mit 41 operierten Akustikusneurinomen, bei denen eine vollständige Resektion durchgeführt wurde und die Mortalitätsrate bei 2,4 % lag, wobei in einigen Fällen nach einer Trepanation der hinteren Wand des inneren Gehörgangs der Gesichtsnerv erhalten werden konnte. HOUSE entwickelte 1962 den translabyrinthischen Zugang in der Chirurgie der vestibulären Schwannome. SAMII und MATHIES veröffentlichten 1997 ihre Serie von 1000 Akustikusneurinomen, die alle über den subokzipitalen transmeatalen Zugang operiert wurden. Die anatomische Erhaltung des Gesichtsnervs lag bei 93 % und die des Cochlea-Nervs bei 68 %. Die Radiochirurgie nimmt derzeit einen wesentlichen Platz im therapeutischen Arsenal der vestibulären Schwannome ein.
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