"Volk Gottes? Das bin ja ich!" fragt danach, was Kirche eigentlich ist, wenn man sie nicht zuerst als Institution, Apparat oder Gebäude versteht, sondern als Gemeinschaft der Getauften. Das Buch nimmt den Gedanken des Zweiten Vatikanischen Konzils auf, dass Kirche das Volk Gottes ist, und übersetzt ihn in eine lebensnahe Sprache. Es geht um Taufe, Zugehörigkeit, Verantwortung, Zweifel, Enttäuschung, Hoffnung und die Frage, wie Kirche wieder bei den Menschen ankommen kann. Ulrich Seeckt schreibt für Kirchennahe, Kirchenferne, Suchende und Zweifelnde - ohne Predigtton, ohne theologische Fachsprache, aber mit Lebenserfahrung, Glaubensnähe und trockenem Humor. Das Buch will Kirche nicht schönreden, sondern den Blick weiten: weg von "die da oben", hin zur Einsicht, dass Getaufte nicht Zuschauer sind, sondern Mittragende.
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