Im Jahr 1960 war die Entkolonialisierung in Schwarzafrika von Unabhängigkeitserklärungen geprägt, die auf den Widerstand Frankreichs stießen, das seine Herrschaft über diese ehemaligen Kolonien aufrechterhalten wollte. Trotz der Freiheitskämpfe blieb die Macht in den Händen von Frankreich-treuen Führern, die oft aus der lokalen Elite stammten, was eine subtile Rekolonialisierung Afrikas ermöglichte. Dieses Projekt wurde vor 1946 konzipiert, 1958 aktualisiert und von einigen Staatschefs unterstützt. Frankreich unterhielt somit Hilfsbeziehungen zu diesen Führern, indem es ihnen die Illusion von Unabhängigkeit vermittelte und gleichzeitig seine Herrschaft und politische Kontrolle festigte. Dies trug zur Entstehung von Erbmonarchien bei, in denen die Macht vererbbar ist, wie man es in Togo, Gabun und im Tschad beobachten kann. In Kamerun veranschaulicht das Beispiel von Paul Biya, der seinen Sohn dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und den Präsidenten der CEMAC vorstellte, diese Politik der Rekolonialisierung sehr gut.
AmazonPagina's: 328, Paperback, Verlag Unser Wissen
Prijshistorie
* Prijshistorie bevat geen data van Amazon, Amazon Marketplace.
Prijzen voor het laatst bijgewerkt op: