Vom Staat - De re publica
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Beschrijving
Bol
Vom Staat - De re publica entfaltet in der Form eines philosophischen Dialogs eine römische Theorie des Gemeinwesens. Cicero lässt Scipio Aemilianus und dessen Gesprächspartner über Ursprung, Verfassung und sittliche Grundlage des Staates sprechen; berühmt sind die Lehre von der Mischverfassung, die Frage nach Gerechtigkeit und das abschließende Somnium Scipionis. Stilistisch verbindet das Werk platonische Dialogkunst mit lateinischer Redekultur und republikanischer Praxis. Trotz fragmentarischer Überlieferung bleibt sein gedanklicher Zusammenhang eindrucksvoll erkennbar. Marcus Tullius Cicero, Redner, Jurist, Konsul und Philosoph, schrieb aus der Erfahrung einer Republik im Zerfall. Die Catilinarische Verschwörung, sein Exil, die Gewalt der Parteien und der Aufstieg machtbewusster Einzelner prägten sein politisches Denken. Als Verteidiger des mos maiorum und einer rechtlich gebändigten Freiheit suchte er in De re publica nicht bloß historische Erinnerung, sondern eine normative Antwort auf die Krise seiner Gegenwart. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die die geistigen Grundlagen europäischer Staatslehre verstehen wollen. Es bietet keine abstrakte Utopie, sondern eine anspruchsvolle Reflexion über Macht, Recht, Tugend und Verantwortung. Wer politische Ordnung als moralische Aufgabe begreift, findet hier einen klassischen, weiterhin herausfordernden Text.
Vom Staat - De re publica entfaltet in der Form eines philosophischen Dialogs eine römische Theorie des Gemeinwesens. Cicero lässt Scipio Aemilianus und dessen Gesprächspartner über Ursprung, Verfassung und sittliche Grundlage des Staates sprechen; berühmt sind die Lehre von der Mischverfassung, die Frage nach Gerechtigkeit und das abschließende Somnium Scipionis. Stilistisch verbindet das Werk platonische Dialogkunst mit lateinischer Redekultur und republikanischer Praxis. Trotz fragmentarischer Überlieferung bleibt sein gedanklicher Zusammenhang eindrucksvoll erkennbar. Marcus Tullius Cicero, Redner, Jurist, Konsul und Philosoph, schrieb aus der Erfahrung einer Republik im Zerfall. Die Catilinarische Verschwörung, sein Exil, die Gewalt der Parteien und der Aufstieg machtbewusster Einzelner prägten sein politisches Denken. Als Verteidiger des mos maiorum und einer rechtlich gebändigten Freiheit suchte er in De re publica nicht bloß historische Erinnerung, sondern eine normative Antwort auf die Krise seiner Gegenwart. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die die geistigen Grundlagen europäischer Staatslehre verstehen wollen. Es bietet keine abstrakte Utopie, sondern eine anspruchsvolle Reflexion über Macht, Recht, Tugend und Verantwortung. Wer politische Ordnung als moralische Aufgabe begreift, findet hier einen klassischen, weiterhin herausfordernden Text.