Das Buch stellt die Masterarbeit der Autorin vor, in der verschiedene Vorstellungen vom mathematischen Unendlichen bei Jugendlichen und Erwachsenen untersucht werden. Theoretisch fundiert auf der genetischen Epistemologie, orientierte sich die Methodik dieser Untersuchung an der Piagetschen klinischen Methode. Die Datenerhebung erfolgte mittels eines Interviews und dreier Tests mit konkreten Materialien. Im ersten Test wird mit einer sehr großen, aber endlichen Menge gearbeitet. In den beiden folgenden Tests wird in einem mit unendlich kleinen Zahlen und im anderen mit unendlich großen Zahlen gearbeitet. Anhand von Tests, deren Ergebnisse gegen unendlich oder sehr große Zahlen tendieren, lässt sich beobachten, wie die Testperson die Möglichkeit ohne die Materialität wahrnimmt. Das Interview behandelt Fragen, die die Testperson dazu anregen, in verschiedenen Situationen über das Unendliche nachzudenken. Die Datenanalyse kategorisiert die verschiedenen Vorstellungen vom mathematischen Unendlichen, wobei folgende Kategorien ermittelt wurden: Unvorstellbare Existenz, kaum vorhersehbare Existenz und Unendlichkeit als Darstellung von etwas, das kein Ende hat.
AmazonPagina's: 92, Paperback, Verlag Unser Wissen
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