Walter Benjamin: Städtebilder: Weimar, Moskau, Marseille, San Gimignano, Berlin
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Beschrijving
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Walter Benjamins Städtebilder versammelt Prosaminiaturen und essayistische Erkundungen, in denen Metropolen wie Paris, Berlin, Moskau, Neapel oder Marseille nicht bloß Schauplätze, sondern lesbare Texturen der Moderne werden. Zwischen Reisebericht, philosophischer Physiognomik und literarischer Montage entziffert Benjamin Straßen, Passagen, Plätze und Interieurs als historische Zeichen. Sein Stil verbindet präzise Beobachtung mit aphoristischer Verdichtung und stellt die urbane Erfahrung in den Kontext von Kapitalismus, Erinnerung, Wahrnehmung und Exil. Als Kritiker, Übersetzer und Kulturphilosoph war Walter Benjamin von den Brüchen des frühen 20. Jahrhunderts geprägt: jüdische Herkunft, intellektuelle Bohème, marxistische Impulse, Freundschaften mit Brecht und Scholem sowie die Erfahrung politischer Verfolgung schärften seinen Blick für das Flüchtige und Verdrängte. Die Städte wurden ihm zu Archiven, in denen Alltagsdinge, Waren und Gesten verborgene Geschichtsenergien freisetzen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Stadt nicht als Kulisse, sondern als Denkraum begreifen möchten. Es eröffnet einen Zugang zu Benjamins zentralen Motiven und bleibt zugleich ein glänzendes Beispiel moderner Essaykunst: anspruchsvoll, sinnlich, überraschend aktuell und von seltener intellektueller Eleganz.
Walter Benjamins Städtebilder versammelt Prosaminiaturen und essayistische Erkundungen, in denen Metropolen wie Paris, Berlin, Moskau, Neapel oder Marseille nicht bloß Schauplätze, sondern lesbare Texturen der Moderne werden. Zwischen Reisebericht, philosophischer Physiognomik und literarischer Montage entziffert Benjamin Straßen, Passagen, Plätze und Interieurs als historische Zeichen. Sein Stil verbindet präzise Beobachtung mit aphoristischer Verdichtung und stellt die urbane Erfahrung in den Kontext von Kapitalismus, Erinnerung, Wahrnehmung und Exil. Als Kritiker, Übersetzer und Kulturphilosoph war Walter Benjamin von den Brüchen des frühen 20. Jahrhunderts geprägt: jüdische Herkunft, intellektuelle Bohème, marxistische Impulse, Freundschaften mit Brecht und Scholem sowie die Erfahrung politischer Verfolgung schärften seinen Blick für das Flüchtige und Verdrängte. Die Städte wurden ihm zu Archiven, in denen Alltagsdinge, Waren und Gesten verborgene Geschichtsenergien freisetzen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Stadt nicht als Kulisse, sondern als Denkraum begreifen möchten. Es eröffnet einen Zugang zu Benjamins zentralen Motiven und bleibt zugleich ein glänzendes Beispiel moderner Essaykunst: anspruchsvoll, sinnlich, überraschend aktuell und von seltener intellektueller Eleganz.
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