Dieses Werk gibt einen Überblick über die Wasser- und Reisbewirtschaftung im Bewässerungsgebiet von Lagdo nach dem Rückzug des Staates aus der Verwaltung der Infrastruktur und der Betreuung der Bauernverbände im Rahmen des Hydro-Agrar-Projekts von Lagdo im Jahr 1998. Anhand eines gemischten methodischen Ansatzes, der quantitative und qualitative Datenerhebungsinstrumente kombiniert, untersucht sie die tatsächliche Einbindung der Bauern in die Wasserbewirtschaftung vor dem Hintergrund eines Verfalls der landwirtschaftlichen Infrastruktur. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass die Bauern nur in geringem Maße in den Zugang zu den Wassergewinnungsanlagen, den Verteilungsprozess, die Wasserpreisgestaltung und die Lösung von Konflikten um den Zugang zu Wasser eingebunden sind. Institutionelle und gesetzgeberische Reformen erweisen sich daher als notwendig für die Einführung einer integrierten Wasserwirtschaft. Diese wissenschaftliche Arbeit ist äußerst aufschlussreich für Studierende, Forscher, Bauernverbände und Entwicklungshelfer, die sich auf Bewässerungslandwirtschaft und Wasserwirtschaft spezialisiert haben. Aber auch für die Regierenden der Staaten südlich der Sahara, die vor der Herausforderung der nachhaltigen Entwicklung stehen.
AmazonPagina's: 120, Paperback, Verlag Unser Wissen
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