Epilepsie ist ein weit verbreitetes Gesundheitsproblem, das eine Vielzahl medizinischer, sozialer, psychologischer und wirtschaftlicher Belastungen mit sich bringt. Die Auswirkungen der Krankheit sind in allen Lebensbereichen der Betroffenen spürbar, wahrnehmbar und erlebbar und betreffen in gewissem Maße auch deren Familien. In vielen Kulturen sind stereotype Vorstellungen über Epileptiker tief verwurzelt, die auf Aberglauben und Überzeugungen beruhen. Die Einstellung der breiten Öffentlichkeit gegenüber Epilepsie hat sich noch immer nicht wesentlich verbessert. Zudem ist diese Krankheit mit einem starken Stigma behaftet. Darüber hinaus greifen Menschen, die an Epilepsie leiden, nach wie vor auf traditionelle Heilmethoden zurück. Weltweit gibt es zahlreiche Studien zum Thema Epilepsie, doch nur wenige haben sich mit den Themen Wissen, Einstellung und Praxis (KAP), Stigmatisierung bei Epilepsie und Versorgungswegen befasst; in Nepal sind es sogar noch weniger. Eine Studie wie diese kann ein erster Schritt sein, damit die Krankheit ernst genommen wird und in die nationale Gesundheitspolitik einfließt. Dies wird dazu beitragen, die Öffentlichkeit mit positivem Wissen über die Krankheit zu stärken, wodurch die verschiedenen Komplikationen verringert werden, unter denen Menschen mit Epilepsie und ihre Familienangehörigen in ihrem Leben leiden müssen.
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