Das Buch legt die Grundlagen der Wissenschaft im Zeitalter der künstlichen Intelligenz neu fest, indem es die Grenzen der reinen Vernunft kritisiert und die zentrale Rolle des Menschen bekräftigt. Wenn Wissen auf ein Werkzeug zur Messung, Modellierung und Optimierung reduziert wird, besteht die Gefahr, dass es zu einer Machtstruktur wird, die weit vom Leben entfernt ist. Die Arbeit schlägt ein neues Verständnis vor: Wissen ist kein statisches Produkt, sondern ein lebendiger Akt, der durch die Interaktion zwischen dem Körper, der Umwelt und anderen Subjekten entsteht. Auf dieser Grundlage muss die Wissenschaft als verantwortungsvoller Prozess neu strukturiert werden, in dem Wahrheit, Kreativität, Freiheit und Verantwortung als Arbeitsprinzipien dienen. Durch die Umwandlung von Gegensatzpaaren wie Vernunft und Gefühl, Unvermeidlichkeit und Freiheit, Messung und Bedeutung zielt das Buch auf ein wissenschaftliches Modell ab, das sich selbst zu begrenzen, Fehler zu korrigieren und dem Leben zu dienen weiß, anstatt nur nach Leistung und formaler Genauigkeit zu streben.
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