Zeitgemäßes über Krieg und Tod

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Bol Zeitgemäßes über Krieg und Tod untersucht Freuds Erschütterung angesichts des Ersten Weltkriegs: den Zusammenbruch zivilisatorischer Illusionen, die Ambivalenz patriotischer Begeisterung und die verdrängte Nähe des Todes. In zwei präzise komponierten Essays verbindet Freud kulturkritische Diagnose mit psychoanalytischer Begriffsschärfe. Sein Stil ist nüchtern, argumentativ und zugleich von moralischer Dringlichkeit; im Kontext der europäischen Moderne erscheint der Text als frühe Analyse jener Triebkräfte, die Humanität und Barbarei unheimlich ineinander verschränken. Sigmund Freud, Begründer der Psychoanalyse, schrieb 1915, als die Kriegserfahrung nicht nur politische Gewissheiten, sondern auch seine anthropologischen Annahmen herausforderte. Aus seiner klinischen Arbeit mit Verdrängung, Aggression, Schuld und Trauer gewann er ein Instrumentarium, das ihm erlaubte, kollektive Phänomene als Ausdruck seelischer Konflikte zu deuten. Persönliche Betroffenheit, intellektuelle Skepsis gegenüber Fortschrittsglauben und die Beobachtung kriegsbegeisterter Gesellschaften prägen die Schärfe dieser Schrift. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die den Krieg nicht allein historisch, sondern psychologisch und kulturtheoretisch verstehen wollen. Es bietet keine tröstliche Antwort, sondern eine disziplinierte Konfrontation mit menschlicher Destruktivität und Sterblichkeit. Gerade deshalb bleibt Freuds Essay ein unverzichtbarer Schlüsseltext für Gegenwart, Ethik und politische Selbstprüfung.

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Zeitgemäßes über Krieg und Tod untersucht Freuds Erschütterung angesichts des Ersten Weltkriegs: den Zusammenbruch zivilisatorischer Illusionen, die Ambivalenz patriotischer Begeisterung und die verdrängte Nähe des Todes. In zwei präzise komponierten Essays verbindet Freud kulturkritische Diagnose mit psychoanalytischer Begriffsschärfe. Sein Stil ist nüchtern, argumentativ und zugleich von moralischer Dringlichkeit; im Kontext der europäischen Moderne erscheint der Text als frühe Analyse jener Triebkräfte, die Humanität und Barbarei unheimlich ineinander verschränken. Sigmund Freud, Begründer der Psychoanalyse, schrieb 1915, als die Kriegserfahrung nicht nur politische Gewissheiten, sondern auch seine anthropologischen Annahmen herausforderte. Aus seiner klinischen Arbeit mit Verdrängung, Aggression, Schuld und Trauer gewann er ein Instrumentarium, das ihm erlaubte, kollektive Phänomene als Ausdruck seelischer Konflikte zu deuten. Persönliche Betroffenheit, intellektuelle Skepsis gegenüber Fortschrittsglauben und die Beobachtung kriegsbegeisterter Gesellschaften prägen die Schärfe dieser Schrift. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die den Krieg nicht allein historisch, sondern psychologisch und kulturtheoretisch verstehen wollen. Es bietet keine tröstliche Antwort, sondern eine disziplinierte Konfrontation mit menschlicher Destruktivität und Sterblichkeit. Gerade deshalb bleibt Freuds Essay ein unverzichtbarer Schlüsseltext für Gegenwart, Ethik und politische Selbstprüfung.

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Pagina's: 28, Paperback, Sharp Ink


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Merk Sharp Ink
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  • 9788028353384
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