Politik ist ein integraler Bestandteil des Islam, wie aus der islamischen Literatur historisch belegt ist. Sie umfasst die Führung der Staatsangelegenheiten, wobei sowohl der Staat als auch die Nation eine entscheidende Rolle spielen. Diese Studie konzentriert sich auf das zeitgenössische islamische politische Denken, das durch die Schnittstelle zwischen islamischen Bewegungen und säkularen Ideologien wie Nationalismus und Sozialismus inspiriert ist, insbesondere nach dem Scheitern nationalistischer Bestrebungen im Jahr 1967. Die Herausforderungen der Gegenwart beeinflussen traditionelle Ansichten zur Staatsführung. Einige islamische Schulen streben danach, eine Trennlinie zwischen modernen Veränderungen im Verständnis des Staates und Erfahrungen aus der Vergangenheit aufrechtzuerhalten. Die Legitimität von Autorität, die Auswahl von Führungspersönlichkeiten und Kontrollmechanismen sind zentrale Anliegen aktueller Denker und zeigen, dass historische Praktiken oft zu politischer Willkür führten. Das zeitgenössische islamische Denken versucht, dieses Problem durch die Förderung von Rechenschaftspflicht und Beratung (Schura) anzugehen, die als wesentlich für politisches Engagement und die Überwindung von Tyrannei angesehen werden.
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