Walter Serner: Zum blauen Affen. Dreiunddreißig hahnebüchene Geschichten Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2026 Durchgesehener Neusatz bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Erstdruck: Hannover, Paul Steegmann Verlag, 1921. Inhaltsverzeichnis: Mansardeskes. Die Geschichte vom heißen Blütensamt. Ein bedeutender Schlepper. Zwei Ochsen. Seilakt. Philipp will sich rächen. Wie Klara die Geduld riß. Die bralasurende Saravala. Eine eigenartige Konversation. Der Pfirsich. Kuhles ganz seltene Stunde. Mizzis Verführung. Die Gestufte. Der Busenfreund. Der rote Strich. Der große Verbrecher. Eine unhaltbare Konstellation. Der Lebenskünstler. Graf Ramuz Okenpunkolls Glück. Unklarer Scherz. Lola rangiert. Peinliche Betriebsstörung. Die Baumöl. Der Doktor Sahob. Die Rache des Serben Calenowitsch. La dupe glissée. Nierenräumer und der Sozialismus. Angelisches. Die Betörung der Excentrique Fanoche. Trübe Sache. Meg, der Troublist. Fräulein Annas folgenschwerstes Abenteuer. Verborgene Begabung. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Ernst Ludwig Kirchner, Portrait von Gerda, 1914. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Über den Autor: 1889 in Karlsbad in eine jüdische Familie geboren, konvertiert Walter Eduard Seligmann nach seinem Abitur zum Katholizismus und nimmt den Nachnamen Serner an. Er studiert Jura in Wien und Berlin und schreibt zunächst Beiträge für den Kulturteil der Karlsbader Zeitung, später wird er zu einem Stammautor der Berliner Zeitschrift 'Die Aktion'. 1914 übersiedelt er in die Schweiz, wo er die Literaturzeitschrift 'Der Mistral' herausgibt und Kontakt zum Dadaismus findet. Sein Verhältnis zu den führenden Dadaisten bleibt zwiespältig und er stößt zum Teil auf offene Ablehnung. Nach seiner Abwendung von der dadaistischen Bewegung schreibt er Kriminalgeschichten, deren offensiv sexueller Ton für Aufsehen sorgt. 1933 setzen die Nationalsozialisten sein Werk auf den Index des unerwünschten Schrifttums. Am 23. August 1942 wird Walter Serner zusammen mit seiner Frau und 998 weiteren Verschleppten im Wald von Bi¿ernieki ermordet.
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