Der Band beginnt dort, wo sein Autor Jahrzehnte gearbeitet hat: auf dem Müllwagen, im Januar, wenn die Tonnen anschlagen wie Glocken / Einer Messe, die kein Gott bestellt. 115 Gedichte über das Hadern, mit der Arbeit und der beschleunigten Zeit, mit Bürokratie, Bildschirmen und dem optimierten Menschen. Kralemann schreibt Zeitkritik von unten, aus der Perspektive dessen, der den Abfall der Wohlstandsgesellschaft buchstäblich in Händen hielt. Ironisch, zornig, zärtlich und immer auf der Seite derer, die morgens die Stille aufbrechen.
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