Alexander I.: Historischer Roman

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Bol Dmitri Mereschkowskis "Alexander I." ist ein historischer Roman über die geistige und politische Krise des russischen Zaren zwischen napoleonischem Zeitalter, restaurativer Staatskunst und religiöser Selbstbefragung. Das Buch verbindet archivalisch anmutende Genauigkeit mit symbolistischer Deutung: Hofintrigen, diplomatische Spannungen und persönliche Schuldgefühle erscheinen als Zeichen eines größeren Kampfes zwischen Macht, Gewissen und Erlösungssehnsucht. In seinem literarischen Kontext gehört der Roman zur russischen Moderne, die Geschichte nicht bloß rekonstruiert, sondern als metaphysisches Drama begreift. Mereschkowski, 1865 geboren, war Dichter, Romancier, Religionsphilosoph und einer der prägenden Vertreter des russischen Symbolismus. Seine Beschäftigung mit dem Verhältnis von Christentum, Staat und individueller Freiheit bestimmte sein gesamtes Werk. Die Gestalt Alexanders musste ihn besonders anziehen: ein Herrscher, der Aufklärung und Autokratie, mystische Frömmigkeit und politische Härte, europäische Mission und russische Wirklichkeit in sich vereinte. Empfohlen sei "Alexander I." allen Lesern, die historische Literatur nicht als bloßes Kostümbild, sondern als intellektuelle Untersuchung politischer Verantwortung schätzen. Der Roman bietet ein vielschichtiges Porträt einer Epoche und eines Gewissens, dessen Zwiespalt bis in die moderne Frage nach Macht und Moral hineinreicht.

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Dmitri Mereschkowskis "Alexander I." ist ein historischer Roman über die geistige und politische Krise des russischen Zaren zwischen napoleonischem Zeitalter, restaurativer Staatskunst und religiöser Selbstbefragung. Das Buch verbindet archivalisch anmutende Genauigkeit mit symbolistischer Deutung: Hofintrigen, diplomatische Spannungen und persönliche Schuldgefühle erscheinen als Zeichen eines größeren Kampfes zwischen Macht, Gewissen und Erlösungssehnsucht. In seinem literarischen Kontext gehört der Roman zur russischen Moderne, die Geschichte nicht bloß rekonstruiert, sondern als metaphysisches Drama begreift. Mereschkowski, 1865 geboren, war Dichter, Romancier, Religionsphilosoph und einer der prägenden Vertreter des russischen Symbolismus. Seine Beschäftigung mit dem Verhältnis von Christentum, Staat und individueller Freiheit bestimmte sein gesamtes Werk. Die Gestalt Alexanders musste ihn besonders anziehen: ein Herrscher, der Aufklärung und Autokratie, mystische Frömmigkeit und politische Härte, europäische Mission und russische Wirklichkeit in sich vereinte. Empfohlen sei "Alexander I." allen Lesern, die historische Literatur nicht als bloßes Kostümbild, sondern als intellektuelle Untersuchung politischer Verantwortung schätzen. Der Roman bietet ein vielschichtiges Porträt einer Epoche und eines Gewissens, dessen Zwiespalt bis in die moderne Frage nach Macht und Moral hineinreicht.


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  • 9788027375059
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