Spartakus: Historischer Roman
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Beschrijving
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Lewis Grassic Gibbons "Spartakus" gestaltet den Aufstand der versklavten Gladiatoren gegen die römische Republik nicht als bloßes Abenteuer, sondern als historische Untersuchung von Macht, Gewalt und kollektiver Hoffnung. In einer Prosa, die epische Weite mit sozialkritischer Schärfe verbindet, verfolgt der Roman Spartakus' Weg vom Objekt imperialer Ausbeutung zur Symbolfigur revolutionärer Selbstbehauptung. Der literarische Kontext liegt zwischen modernem historischen Roman, marxistisch geprägter Geschichtsdeutung und der Zwischenkriegsliteratur, die den Zusammenbruch alter Ordnungen mit neuer Dringlichkeit befragte. Lewis Grassic Gibbon, das Pseudonym des schottischen Schriftstellers James Leslie Mitchell, war geprägt von Armutserfahrung, Militärdienst, journalistischer Beobachtung und einem ausgeprägten Interesse an Anthropologie, Geschichte und sozialen Umbrüchen. Bekannt wurde er vor allem durch "Sunset Song" und seine schottische Trilogie; doch auch "Spartakus" zeigt seine Fähigkeit, individuelle Schicksale in große historische Bewegungen einzuschreiben. Seine Sympathie gilt den Entrechteten, ohne deren Kämpfe sentimental zu verklären. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die den historischen Roman als intellektuelle Form ernst nehmen. "Spartakus" bietet keine museale Antike, sondern eine lebendige Reflexion über Freiheit, Klassenherrschaft und den Preis des Aufbegehrens. Wer literarische Kraft, politische Wachheit und historische Imagination sucht, findet hier ein eindrucksvolles Werk.
Lewis Grassic Gibbons "Spartakus" gestaltet den Aufstand der versklavten Gladiatoren gegen die römische Republik nicht als bloßes Abenteuer, sondern als historische Untersuchung von Macht, Gewalt und kollektiver Hoffnung. In einer Prosa, die epische Weite mit sozialkritischer Schärfe verbindet, verfolgt der Roman Spartakus' Weg vom Objekt imperialer Ausbeutung zur Symbolfigur revolutionärer Selbstbehauptung. Der literarische Kontext liegt zwischen modernem historischen Roman, marxistisch geprägter Geschichtsdeutung und der Zwischenkriegsliteratur, die den Zusammenbruch alter Ordnungen mit neuer Dringlichkeit befragte. Lewis Grassic Gibbon, das Pseudonym des schottischen Schriftstellers James Leslie Mitchell, war geprägt von Armutserfahrung, Militärdienst, journalistischer Beobachtung und einem ausgeprägten Interesse an Anthropologie, Geschichte und sozialen Umbrüchen. Bekannt wurde er vor allem durch "Sunset Song" und seine schottische Trilogie; doch auch "Spartakus" zeigt seine Fähigkeit, individuelle Schicksale in große historische Bewegungen einzuschreiben. Seine Sympathie gilt den Entrechteten, ohne deren Kämpfe sentimental zu verklären. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die den historischen Roman als intellektuelle Form ernst nehmen. "Spartakus" bietet keine museale Antike, sondern eine lebendige Reflexion über Freiheit, Klassenherrschaft und den Preis des Aufbegehrens. Wer literarische Kraft, politische Wachheit und historische Imagination sucht, findet hier ein eindrucksvolles Werk.