Der Schäferkarren: Spiritueller Roman
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Beschrijving
Bol
Der Schäferkarren ist eine in der ländlichen Erfahrungswelt des Saarraums verwurzelte Erzählung, deren äußere Schlichtheit eine vielschichtige symbolische Ordnung trägt. Der Wagen des Schäfers erscheint nicht nur als Gebrauchsgegenstand, sondern als beweglicher Ort von Erinnerung, Armut, Freiheit und geistiger Prüfung. Kirschwengs Prosa verbindet volksnahe Anschaulichkeit mit einer konzentrierten, bisweilen legendenhaften Bildsprache. Im literarischen Kontext steht das Buch zwischen katholischer Erzähltradition, Heimatliteratur und jener Zwischenkriegsmoderne, die regionale Räume als Schauplätze existenzieller Fragen ernst nimmt. Johannes Kirschweng, 1900 in Wadgassen geboren und 1951 gestorben, war Priester und Schriftsteller; seine Herkunft aus dem saarländischen Grenzland prägte sein Werk nachhaltig. Pastorale Erfahrung, genaue Kenntnis bäuerlicher Milieus und ein religiös geschärfter Blick auf Schuld, Demut und Gnade bilden den Hintergrund dieses Buches. Der Autor schreibt nicht folkloristisch, sondern aus einer Nähe zu Menschen, deren Leben von Arbeit, Entbehrung und stiller Würde bestimmt ist. Empfohlen sei Der Schäferkarren allen Leserinnen und Lesern, die eine sprachlich maßvolle, geistig dichte Prosa suchen. Das Buch erschließt eine vergangene Lebenswelt, ohne sie museal zu verklären, und macht sichtbar, wie im Kleinen Fragen nach Sinn, Heimat und menschlicher Verantwortung verhandelt werden.
Der Schäferkarren ist eine in der ländlichen Erfahrungswelt des Saarraums verwurzelte Erzählung, deren äußere Schlichtheit eine vielschichtige symbolische Ordnung trägt. Der Wagen des Schäfers erscheint nicht nur als Gebrauchsgegenstand, sondern als beweglicher Ort von Erinnerung, Armut, Freiheit und geistiger Prüfung. Kirschwengs Prosa verbindet volksnahe Anschaulichkeit mit einer konzentrierten, bisweilen legendenhaften Bildsprache. Im literarischen Kontext steht das Buch zwischen katholischer Erzähltradition, Heimatliteratur und jener Zwischenkriegsmoderne, die regionale Räume als Schauplätze existenzieller Fragen ernst nimmt. Johannes Kirschweng, 1900 in Wadgassen geboren und 1951 gestorben, war Priester und Schriftsteller; seine Herkunft aus dem saarländischen Grenzland prägte sein Werk nachhaltig. Pastorale Erfahrung, genaue Kenntnis bäuerlicher Milieus und ein religiös geschärfter Blick auf Schuld, Demut und Gnade bilden den Hintergrund dieses Buches. Der Autor schreibt nicht folkloristisch, sondern aus einer Nähe zu Menschen, deren Leben von Arbeit, Entbehrung und stiller Würde bestimmt ist. Empfohlen sei Der Schäferkarren allen Leserinnen und Lesern, die eine sprachlich maßvolle, geistig dichte Prosa suchen. Das Buch erschließt eine vergangene Lebenswelt, ohne sie museal zu verklären, und macht sichtbar, wie im Kleinen Fragen nach Sinn, Heimat und menschlicher Verantwortung verhandelt werden.
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