Die Herausbildung von Konfessionalisierungsprozessen innerhalb der Ostkirche während der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts stellte ein hochkomplexes Geschehen dar, das in unmittelbarem Zusammenhang mit kirchenpolitischen Gärungen innerhalb der westeuropäischen diplomatischen Netzwerke im Vorfeld und Verlauf des Dreißigjährigen Krieges stand. Namhafte - oder vorgebliche - Vertreter der Ostkirche wie der Konstantinopler Patriarch Kyrillos Loukaris oder auch der Priestermönch Metrophanes Kritopoulos waren bedeutende Akteure innerhalb dieser transnational agierenden Netzwerke, deren kirchenpolitische Zielstellungen zwangsläufig auch nachhaltigen Einfluss auf die orthodoxe Theologie jener Zeit nahmen.
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