In der algerischen Bildungslandschaft hinterfragt dieses Werk das Paradoxon zwischen der Forderung nach diskursiver Emanzipation der Lernenden und der Realität der Klassenpraxis im vierten Jahr der Mittelstufe (4AM). Gestützt auf die Rahmen des Sozialkonstruktivismus und des verbalen Interaktionismus dekonstruiert Dr. BOUTAMMINA die Mechanismen der dialogischen Abläufe, um die Hebel zu identifizieren, die in der Lage sind, die Sprache der Jugendlichen zu befreien. Die Studie, die in einer rigorosen empirischen Forschung am Collège BOULARES Makhlouf verankert ist, zeigt, dass das Mutismus der Schüler weniger das Zeichen einer kognitiven Leere ist als die Folge einer interaktionellen Umgebung, die den "affektiven Filter" sättigt. Durch die Analyse von Lehrerhaltungen beweist der Autor, dass normative Heterokorrekturen die Ausdrucksfähigkeit beeinträchtigen, während wohlwollende Unterstützung die Autonomie fördert.Diese Abhandlung ist ein echtes Nachschlagewerk und schlägt eine Methode zur Verbesserung der Situation vor, mit der die Klasse zu einem Raum der Sicherheit und des Austauschs umgestaltet werden kann. Es lädt die Lehrkräfte zu einer tiefgreifenden Veränderung ein: Sie sollen zum Architekten eines kommunikativen Gerüsts werden, das der sprachlichen Sozialisation förderlich ist.
AmazonPagina's: 56, Paperback, Verlag Unser Wissen
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