Die vorliegende Studie untersucht die Wahrnehmung von drei Nasalkontrasten am Silbenende im Englischen durch saudische ESL-Lernende: /n/-/m/, /m/-/¿/ und /n/-/¿/. Sie stützte sich in erster Linie auf zwei Modelle, das Perceptual Assimilation Model (PAM) und das Speech Learning Model (SLM), um zu ermitteln, wie saudische ESL-Lernende Nasalsegmente in ihrer Zweitsprache Englisch kategorisierten. Weitere Modelle, darunter die Markedness-Differential-Hypothese (MDH), trugen dazu bei, den schwierigsten Kontrast zu ermitteln. Die Teilnehmer, bestehend aus 24 in den USA studierenden Saudis, wurden gebeten, zwischen 40 einsilbigen englischen Wörtern zu unterscheiden, die zu Minimalpaaren gruppiert waren. Unabhängig von der Dauer ihres Aufenthalts hatten die Teilnehmer größere Schwierigkeiten, /n/ und /¿/ als separate Phoneme zu kategorisieren, und behandelten diese Laute als eine einzige Kategorie (SC). Der Kontrast /n/-/m/ wies bei den Teilnehmern mit längerem Aufenthalt in den USA die wenigsten Fehler auf; diese waren in der Lage, die Wortpaare in diesem Kontrast zu unterscheiden, während diejenigen mit kürzerem Aufenthalt größere Schwierigkeiten hatten, /n/ von /m/ zu unterscheiden. Diese Tatsache zeigt, dass die Teilnehmer in der Lage waren, /n/ und /m/ als "Zwei-Kategorien-Modell" (TC) zu kategorisieren.
AmazonPagina's: 68, Paperback, Verlag Unser Wissen
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